Neben diesen zweiwöchentlichen Berichten über mein Buch veröffentliche ich in den Wochen dazwischen meine „Momentaufnahmen“, kurze tägliche Textschnipsel aus meinem Alltag. Wenn Du diese auch per Mail haben willst, abonniere den Newsletter in der rechten Spalte (bzw. weiter unten, wenn Du auf dem Smartphone unterwegs bist)! Wenn Du eine Meldung siehst, dass Du schon eingetragen bist, klicke auf den Link „Hier klicken, um Ihr Profil zu aktualisieren“ und folge den Anweisungen.

Bis heute habe ich mein Manuskript zum zweiten Mal komplett durchgearbeitet. Fazit: Die Story ist doch schon ganz ok. Ich habe eine längere Liste von Dingen, die noch nicht passen, und das Ende fehlt noch komplett (s. Foto). Bis Ende Februar werde ich nun meinen zweiten, „not so shitty draft“ fertigstellen und dann zum ersten Mal jemand anderem in die Hände geben. Bis dahin ist noch einiges zu schreiben, aber der feste Termin zu dieser ersten Abgabe ist genau der positive Druck, den ich brauche. Ich kann aber jetzt schon ziemlich sicher sagen: Bis zum 29. April diesen Jahres erscheint mein Buch nicht.

Ich habe mich in dieser Woche wieder daran erinnert, dass mein Buchprojekt ein Experiment ist. Ein Experiment, mit dem ich herausfinden wollte, ob ich in der Lage bin, einen Roman zu schreiben, und ob es mir Spaß macht. In den letzten Monaten, besonders, nachdem ich im Sommer das Projekt öffentlich gemacht hatte, habe ich mir immer mehr Druck gemacht, ein richtig, richtig gutes Buch zu schreiben. Einen Bestseller. Will mich ja nicht blamieren. Und vielleicht sogar Geld damit verdienen. Einen Verlag finden. Ruhm und Ehre. Filmrechte. Plastikfiguren als Merchandise. (Ok, keine Plastikfiguren.) Allerdings habe ich dabei stellenweise den Spaß an der Sache verloren und auch die Lockerheit und Freiheit, die man braucht, um kreativ zu sein. Ich kenne das vom Billard: Wenn ich zu sehr am Ergebnis hänge (=gewinnen wollen), vergesse ich, mich auf die eigentliche Tätigkeit zu konzentrieren. Dann habe ich nicht nur weniger Spaß, ich spiele auch schlechter.

In dieser Woche hatte ich ein gutes Gespräch darüber, dass man als Mensch, der viele Projekte gleichzeitig verfolgt (und diese Abwechslung essenziell braucht, um glücklich zu sein), nicht gleichzeitig in all diesen Projekten die gleichen Ergebnisse erwarten kann, die jemand erreichen würde, der sich auf ein Projekt konzentriert. Mit anderen Worten: Du kannst nicht gleichzeitig Top-Unternehmer, Billard-Weltmeister und Bestseller-Autor werden.

Ich habe mir also vorgenommen, den Druck zu reduzieren. Nicht die Disziplin, mich täglich an das Buch zu setzen und es fertigzustellen, sondern den inneren Druck, dass es ein sensationeller Bestseller werden muss. Es ist mein erstes Buch. Ich übe noch. Ich schreibe es neben der Arbeit. Es wird nicht mein letztes Buch sein und wahrscheinlich nicht mein Bestes. Aber es wird da sein!

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