“I love deadlines. I love the whooshing noise they make as they go by.”
Douglas Adams

Hey, lange nichts mehr von meinem Buch gehört, nicht wahr? Das lag an verschiedenen Dingen, Krankheit, viel zu tun, Urlaub – aber vor allem daran, dass ich in den letzten Monaten arge Zweifel an dem Buch und meiner Arbeit hatte. Und von noch weiter oben betrachtet daran, dass ich mich jetzt an genau der Stelle befinde, an der ich normalerweise Projekte abbreche: Mittendrin, wenn es schwierig wird, wenn sich entscheidet, ob es was Gutes wird. Crunchtime. Anders als meistens bin ich aber nicht bereit, das Projekt aufzugeben. Aber ich bin bereit, meine Planung anzupassen.

Ich habe mich entschieden, mich nicht mehr zu stressen. Gleichzeitig versuche ich, das nicht dazu führen zu lassen, dass ich das Projekt auf den Sanktnimmerleinstag verschiebe. Ich will das Buch dieses Jahr fertigstellen, aber ich bin bereit, selbst gestellte Deadlines und Ziele zu verschieben, wenn ich merke, dass ich es nicht schaffe. Der Scheiß soll Spaß machen. Ich habe mir jetzt für jeden Tag einen Termin in meinen Kalender gelegt, von 7 bis 10 Uhr, der „Schriftsteller sein“ heißt. Ich glaube, es geht für mich auch darum, mich mit diesem Projekt ernst zu nehmen und wie ein professioneller Schriftsteller zu denken – zumindest jeden Tag von 7 bis 10. Ob der Schriftsteller dann noch schläft (zum Beispiel am Wochenende), ob er liest oder schreibt oder etwas anderes tut, was sich nicht anders legen ließ, ist eine andere Frage. Aber mir gefällt die Idee, in dieser Zeit einfach den Hut „Schriftsteller“ aufzuhaben und mich in dieser Rolle wohl zu fühlen. Sehr inspiriert hat mich dazu übrigens das Buch „Write Away“ von Elizabeth George, in welchem sie sehr detailliert ihren Schreibprozess darlegt.

Die Deadline, dass das Buch am 29.4.2019 erscheinen wird, hebe ich damit auch auf. Ich lege derzeit auch keine Deadline fest. Ich habe kürzlich gemerkt, dass die klassische Art, Ziele zu setzen, mir nicht gefällt: Ergebnis formulieren und Datum dafür festlegen. Stattdessen will ich mich auf das Tun konzentrieren, einfach darauf , jeden Tag etwas für mein Buch zu tun. Ich glaube, damit komme ich eher zum Ziel, als Zeit bis zu einem willkürlichen Datum verstreichen zu lassen und dann zu merken, dass ich noch nicht fertig bin. So ist es mir mit den letzten Deadlines nämlich passiert.

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