Endlich: ein neues Land, sogar ein gutes

Endlich: ein neues Land, sogar ein gutes

Die Gründer von “The Good Country” haben sich das bescheidene Ziel gesetzt, ein neues Land zu gründen. Ohne Land, aber mit 760 Millionen Einwohnern, die dann genug finanzielle und ideologische Power haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich bin seit ein paar Tagen “Einwohner” (für 5 USD Steuern im Jahr). Weil ich es witzig finde. Und weil ich glaube, dass die aktuellen Probleme der Welt nur global gelöst werden können.

Stadtplanung mal schlau

Ich fand es schon immer eine schlaue Idee für die Stadtplanung, Trampelpfade zu beobachten und ggf. zu echten Wegen auszubauen, weil das schließlich die Wege sind, die die Leute nutzen wollen. Jetzt habe ich bemerkt, dass das gar nicht meine brilliante Idee ist, sondern schon seit langem gemacht wird. Die Dinger hören auf den schönen Namen “Desire Paths”. Dieser Beitrag im Guardian erklärt das Prinzip und wo es eingesetzt wurde.

Wenn Postboten verkloppt werden

Joachim Telgenbüscher postet auf seinem Twitter-Account verrückte und interessante Fakten aus der Geschichte. Zum Beispiel: “1930: Am 18. April sendet die BBC statt der Abendnachrichten nur Klaviermusik. Der Grund laut Sendungsskript: „Es gibt keine Neuigkeiten”. “ Schön auch der hier: Grund für die Verspätung einer Postkutsche, frühes 18. Jh.: „Bei Bielefeld (hat) ein Haufen Bauern den Postillon, weil er über ihren Acker gefahren, erst abprügeln müssen, eher er die Fahrt hat fortsetzen können.”

Momentos

Momentos

Eigenwerbung, Teil 2. Einer meiner Lieblings-Blogger, Niall Doherty, schreibt seit über sieben Jahren die “Momentos”. Jeden Tag schreibt er eine kleine Beobachtung auf und veröffentlicht diese alle zwei Wochen auf seinem Blog. Ich liebe diese Textschnipsel, obwohl er laut eigener Aussage immer wieder erstaunt ist, dass irgendwer das lesen will. Weil ich dieses Erstaunen gerne nachempfinden würde, habe ich angefangen, meine eigenen Momentos zu schreiben. Sie heißen bei mir “Momentaufnahmen” und die ersten findest Du hier: Momentaufnahmen, 16. Juli – 31. Juli 2018 Auch sie kannst Du per Newsletter abonnieren (zusammen übrigens mit den anderen Themen).

I like to moove it, moove it!

I like to moove it, moove it!

Kein Tippfehler: Die App, um die es geht, schreibt sich so. Google Maps auf dem Smartphone ist ja schon ziemlich gut, wenn es darum geht, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch eine fremde Stadt zu fahren. “Moovit” macht das aber noch besser. Für jede Fahrverbindung bekommst du in der App genau angezeigt, wie Du fahren sollst, wo Du umsteigen musst und welche alternativen Busse und Bahnen Du nehmen kannst. Der Hammer ist die “Live-Navigation”: Die App erkennt immer genau, wo Du bist und alarmiert Dich, wenn Du aus- oder umsteigen musst. Moovit gibt es in vielen Städten weltweit, z.B. auch in Porto, wo ich gerade bin.