Hallo aus meiner zweiten Heimat, dem schönen Chiang Mai im Norden Thailands!

Seit 1999 findet jedes Jahr im November der “National Novel Writing Month” (NaNoWriMo) statt. Weltweit machen sich mittlerweile hunderttausende Menschen zur Aufgabe, in einem Monat einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben, also im Schnitt 1667 Wörter pro Tag. Jedes Jahr bekomme ich ein paar Tage vorher davon mit, erinnere mich, dass ich da ja auch mal mitmachen wollte, und bemerke dann, dass es mir jetzt zu kurzfristig ist und dieses Jahr nicht in den Kram passt. Das vergesse ich dann bis zum Folgejahr und der Vorgang wiederholt sich. Dieses Jahr kam mir glücklicherweise die Idee, halt einfach den Dezember zu einem “Personal Novel Writing Month” zu machen.

Here’s the deal: Ab heute schreibe ich jeden Tag 1000 Wörter an meinem Roman. Da ich eigentlich keine 30.000 Wörter mehr brauche und gleichzeitig aber auch noch vorbereitende Kapitelzusammenfassungen schreiben will, werde ich die Wörter dieser Zusammenfassungen mitzählen.

Es gibt keine Strafe, wenn ich mein Soll nicht schaffe; nix mit Spende an die AfD. Stattdessen will ich sehen, ob es als Belohnung ausreicht, an meinem Buch deutlich weitergekommen zu sein.

Während der Challenge will ich Dich auch häufiger daran teilhaben lassen, wie es mit dem Schreiben läuft. Ich denke, so ca. alle 7-10 Tage ein Update zu veröffentlichen, als Newsletter und auf der Website.

Weiterhin werde ich den Dezember nutzen, um mir schon einmal erste Gedanken über die Vermarktung des Buches zu machen. Egal, ob ich das Buch Verlagen anbieten werde oder es gleich selbst veröffentliche, ist es sicher eine gute Idee, vorher schon ein bisschen Aufmerksamkeit und Reichweite aufgebaut zu haben.

Ich bin ein bisschen nervös, da das ganze eine Menge Arbeit wird und auch in anderen Projekten viel los ist. Ich weiß einfach nicht, ob ich das alles schaffe. Aber es ist Zeit, das Buch mal wieder ordentlich voranzubringen und die Bedingungen hier in Chiang Mai sind günstig. Also, ab dafür!

Wo ist das Kommentarfeld?

Habe ich abgeschaltet. Ich habe in zwei Jahren genau acht Kommentare erhalten, scheint also nicht so beliebt zu sein, die Kommentarfunktion. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass aus den Kommentaren direkt auf der Website selten ein Gespräch entsteht, da man nicht mitbekommt, wenn auf den Kommentar geantwortet wurde. Deshalb, wenn Du mir Feedback zu meinen Beiträgen geben willst (worüber ich mich sehr freue), dann schreib mir entweder eine Mail oder teile den Beitrag auf Facebook, Twitter oder sonstwo und markiere mich, damit ich das mitbekomme. Dann können wir uns dort unterhalten, wo sich Leute eben heute unterhalten. Und nicht in meinem verödeten Kommentarbereich. Danke!