Seit meinem letzten Schreibbericht ist schon wieder mehr als ein halbes Jahr vergangen. Wenn Du meine Momentaufnahmen gelesen hast, hast Du da immer wieder kleine Einblicke und Updates über den Stand der Dinge erhalten. Aber hier halt eben schon lange nicht mehr. Deshalb gibt es heute mal wieder ein Update.

Ich habe vor einigen Wochen meinen fertigen ersten Entwurf des Buches ein paar Probelesern gegeben. (Übrigens: Falls Du eigentlich auch Probeleser sein wolltest und Dich wunderst, warum Du von mir nichts gehört hast: Eigentlich war das gar nicht als »offizielle« Probelese-Aktion gedacht, sondern nur ein erstes »den Zeh ins Wasser tauchen« mit engen Freunden. Es wird also noch eine weitere Probeleser-Runde geben, zu der ich dann auch über diesen Newsletter einladen werde. Das wird so ca. im Mai/Juni passieren.)

Jedenfalls habe ich das Buch ersten Probelesern gegeben und da auch schon ’ne ganze Menge nützliches Feedback erhalten. Was mich total erleichtert und motiviert hat: Alle haben das Buch gerne gelesen und fanden sich prächtig unterhalten. Da muss ich natürlich noch Freunde-Bonus abziehen, aber ich schätze meine Freunde so ein, dass sie mir davon nicht zu viel geben. Das Feedback aus der ersten Runde habe ich in den Entwurf eingearbeitet und das Manuskript vor einer Woche an meine Lektorin gegeben. Deren Anmerkungen werde ich wiederum einarbeiten, wenn ich das Manuskript zurückhabe, danach geht es an die Probeleser (wie gesagt, ich sage noch Bescheid).

Nachdem mir klar war, dass das Buch jetzt wirklich langsam fertig und auch ganz brauchbar ist, habe ich mich mit der Frage beschäftigt, die mir in den letzten Monaten und sogar Jahren oft gestellt wurde: Verlag oder Self-Publishing? Bisher gingen meine Überlegungen immer dahin, es bei ein paar Verlagen zu versuchen, und, wenn die mich nicht wollen würden, das Buch selbst zu veröffentlichen. Allerdings bin ich ein großer Fan des Self-Publishing und sehe darin mittlerweile mehr als einen Notnagel, falls es mit dem Verlag nicht klappt. Ich tendierte daher immer mehr dahin, es gleich im Self-Publishing zu versuchen. Ein Gespräch mit einem Autor, der sowohl mit Verlagen als auch im Self-Publishing veröffentlicht, gab dann den Ausschlag: Ich werde das Buch gleich selbst veröffentlichen. Bei Verlagen, sofern ich einen finden würde, müsste ich lange warten, bis das Buch erscheint, ich würde weniger an den Verkäufen verdienen und das Marketing muss ich als Neuling eh zu einem großen Teil selbst machen. Das, was ein Verlag dann noch für mich erledigt, nämlich Lektorat, Cover und Produktion, kann ich auch selbst bzw. mit Profis machen. Das Prestige, mit einem Verlag zu veröffentlichen, hätte ich zwar gerne, aber wenn ich mit dem Buch (und vielleicht weiteren) als Self-Publisher erfolgreich bin, werden vielleicht auch Verlage interessierter sein. Ich vermute, dass Self-Publishing immer mehr zu einer Art Vorqualifikation für Autoren wird und Verlage irgendwann nur noch mit etablierten Autoren arbeiten. So die Zusammenfassung meiner Überlegungen. Mein aktueller Zeitplan sieht vor, dass ich das Buch Anfang Juli 2021 veröffentliche.

Über die letzten Jahre wurde ich immer wieder gefragt: Wann ist das Buch denn fertig? Endlich kann ich sagen: Bald! Dieses Jahr! Definitiv! Ich freue mich wie Bolle.

PS: Auf meinem Instagram-Kanal findest Du schon erste Textschnipsel aus dem Buch, da ich donnerstags an der Autoren-Challenge #einsatzziehtaus teilnehme. Folge mir auf Instagram, wenn Du Lust hast!

Wo ist das Kommentarfeld?

Habe ich abgeschaltet. Ich habe in zwei Jahren genau acht Kommentare erhalten, scheint also nicht so beliebt zu sein, die Kommentarfunktion. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass aus den Kommentaren direkt auf der Website selten ein Gespräch entsteht, da man nicht mitbekommt, wenn auf den Kommentar geantwortet wurde. Deshalb, wenn Du mir Feedback zu meinen Beiträgen geben willst (worüber ich mich sehr freue), dann schreib mir entweder eine Mail oder teile den Beitrag auf Facebook, Twitter oder sonstwo und markiere mich, damit ich das mitbekomme. Dann können wir uns dort unterhalten, wo sich Leute eben heute unterhalten. Und nicht in meinem verödeten Kommentarbereich. Danke!